Entscheidung getroffen – um sie kurz darauf wieder zu verwerfen?
Shownotes
Sie wollte es beenden. Hat Listen geschrieben, den Kontakt abgebrochen, Nächte lang gegrübelt. Und lag trotzdem wieder wach.
Warum es uns so schwerfällt, Entscheidungen wirklich zu treffen – besonders zwischen Ehe und Affäre – und was du tun kannst, wenn dich deine Gedanken blockieren: Darum geht’s in dieser Folge.
Du erfährst: – Warum hundertprozentige Sicherheit dich nur aufhält – Welche innere Klarheit du stattdessen brauchst – Was hilft, wenn du in der Entscheidungsschleife festhängst
Hör gern in die Folge rein – und finde heraus, was dein erster Schritt sein kann. Wenn sie dir gefällt, freu ich mich sehr, wenn du sie mit ⭐⭐⭐⭐⭐ bewertest.
Und wenn du gerade selbst hin- und hergerissen bist, blockiert, erschöpft vom ewigen Gedankenkreisen – dann unterstütze ich dich gern dabei, zu sortieren, was gerade in dir los ist. In einer 1:1 Beratung finden wir geneinsam heraus, was du wirklich brauchst, um eine ehrliche Entscheidung treffen zu können.
Willkommen beim Affären-Kompass® – deinem Podcast, wenn du mitten in einer Affäre steckst und keinen Plan hast, wie es weitergehen soll.
Ich bin Silke Setzkorn, Affären-Coach seit 2009, und teile hier meine besten Tipps aus der Praxis. Mein Ziel? Dir helfen, endlich Klarheit zu bekommen und Entscheidungen zu treffen, die sich nicht nur richtig, sondern auch verdammt gut anfühlen.
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00:00:00: Willkommen beim Affärenkompass, deinem Podcast, wenn du mitten in eine Affäre steckst und
00:00:06: keinen Plan hast, wie es weitergehen soll.
00:00:08: Ich bin Silke Setskon Affärencoach seit 2009 und teile hier meine besten Tipps aus der
00:00:15: Praxis.
00:00:16: Mein Ziel?
00:00:17: Dir zu helfen, endlich Klarheit zu bekommen und Entscheidungen zu treffen, die sich nicht
00:00:23: nur richtig, sondern auch verdammt gut anfühlen.
00:00:26: Alle Tipps aus diesem Podcast kannst du übrigens auch noch mal in meinem Blog nachlesen.
00:00:32: Neue Impulse bekommst du über mein Newsletter.
00:00:34: Geht dazu auf meine Webseite silke-setskon.de So, jetzt lass uns starten!
00:00:40: Vielleicht hast du auch schon mal Entscheidungen getroffen, nur um sie kurz darauf wieder zu
00:00:47: verwerfen.
00:00:48: Vielleicht drehst du dich seit Monaten im Kreis, du schwangst hin und her, du fühlst dich
00:00:53: zerrissen.
00:00:54: Dann ist diese Folge für dich.
00:00:56: Sie soll dir helfen, dich und deine inneren Widersprüche besser einzuordnen und auch
00:01:02: eine Entscheidung zu treffen, die nicht nur im Moment stimmig für dich ist, sondern die
00:01:07: auch bleibt.
00:01:08: In dieser Folge erfährst du vier Gründe, warum es dir so schwer fällt, dich zu entscheiden,
00:01:15: zum Beispiel zwischen deiner Ehe und deiner Affäre.
00:01:18: Warum Entscheidungen so oft wieder gekippt werden?
00:01:22: Was passiert, wenn du dich gar nicht entscheidest und wie das dein Leben beeinflussen kann?
00:01:28: Und aber auch, wie du trotz innerer Blockaden zu mehr Klarheit finden kannst.
00:01:34: Alexandra hat die Entscheidung für oder gegen den Affirmen Elias schon hundertmal im Kopf
00:01:41: durchgespielt.
00:01:42: Sie hat pro und kontralisten geschrieben, mit Freunden gesprochen, Artikel gelesen,
00:01:48: Ratgeber durchstöbert, letzte Nacht lag sie wieder wach.
00:01:51: Stundlang wälzte sie sich hin und her, aber die Gedanken ließen sie nicht los, immer
00:01:57: wieder kamen die gleichen Fragen.
00:01:58: Soll ich bei meinem Mann bleiben, das gemeinsame Leben irgendwie weiterführen, der Kinder wegen,
00:02:05: der Sicherheit wegen, der langen, gemeinsam Zeit wegen?
00:02:09: Oder soll ich mich für Elias entscheiden, für den Mann, bei dem ich wieder spüre, dass
00:02:15: ich lebe?
00:02:16: Mit ihm fühlt sich alles leichter an, freier, intensiver, aber auch unsicherer.
00:02:23: Aber was, wenn sie geht, und es sich doch als Fehler herausstellt, aber was, wenn sie bleibt
00:02:29: und irgendwann zerbricht, weil sie sich selbst verloren hat?
00:02:33: Weil sie nicht mehr konnte, hatte sie den Kontakt zu Elias vor kurzem abgebrochen, zu
00:02:38: viel stand für sie auf dem Spiel, ihre Ehe, die Kinder, das ganze gemeinsame Leben mit
00:02:44: ihrem Mann, und gleichzeitig waren da diese Gefühle für Elias, die sich nicht einfach
00:02:49: wegdrücken ließen, so sehr sie es auch versuchte.
00:02:52: Sie spürte, da ist noch etwas, das bleib, selbst, wenn sie sich gegen ihn entscheidet.
00:02:58: Etwas, das sich nicht aus ihrem Herzen schieben lässt, nur aus Angst vor den Konsequenzen.
00:03:05: Warum fällt es uns so schwer, uns zwischen Ehe und Affäre zu entscheiden?
00:03:10: Hier sind die vier Gründe.
00:03:13: Erstens.
00:03:14: Du wartest auf die hundertprozentige Sicherheit und blockierst dich damit selbst.
00:03:19: Wenn du ehrlich bist, du wünschst dir diesen einen Moment, in dem alles klar ist.
00:03:25: Da sind keine Zweifel mehr, kein Zögern, kein "Was, wenn doch?"
00:03:30: Es herrscht nur noch Gewissheit, aber hier kommt die bittere Wahrheit, diese hundertprozentige
00:03:35: Sicherheit, die gibt es nicht.
00:03:38: Nicht bei dieser Entscheidung, nicht bei der Frage, Ehemann oder Geliebter, nicht wenn
00:03:44: zwei Herzen in dir schlagen und beide Seiten etwas in dir ansprechen.
00:03:48: Viele Menschen sagen mir in den Beratungen, ich entscheide mich erst, wenn ich ganz
00:03:52: sicher bin.
00:03:53: Und sie meinen damit, wenn kein Teil in mir mehr zurückschaut.
00:03:58: Aber genau das ist der Grund, warum sie in der Schleife hängen bleiben, denn diese Entscheidung
00:04:03: ist keine mathematische Gleichung.
00:04:05: Da wird immer ein Teil sein, der schreit "Oh Gott, tust nicht!"
00:04:10: Ganz gleich, wofür du dich entscheidest.
00:04:13: Es melden sich immer verschiedene innere Stimmen in dir.
00:04:16: Dein Pflichtgefühl, deine Sehnsucht, deine Angst, deine Hoffnung, der Teil in dir, der
00:04:24: alles richtig machen will und der, der einfach nur raus will.
00:04:29: Jeder bringt seine Argumente, jeder meldet sich zu Wort und manchmal hast du das Gefühl,
00:04:35: die werden sich nie einig.
00:04:37: Aber die gute Nachricht ist, das müssen sie auch nicht, denn du bist derjenige, der sich
00:04:42: alles anhört und dann entscheidet.
00:04:45: In deiner Entscheidung müssen diese Stimmen nicht alle einer Meinung sein.
00:04:50: Eine totale Einigkeit wirst du bei so einer Entscheidung nie bekommen.
00:04:55: Die Frage ist doch eher, kannst du mit den Stimmen in dir leben, die anderer Meinung
00:05:00: sind?
00:05:01: Kannst du sie anerkennen, ohne ihnen das letzte Wort zu geben?
00:05:05: Denn wer auf die perfekte Klarheit wartet, entscheidet sich nie.
00:05:10: Aber wer sagt, ich habe genug gesehen, genug gefühlt und genug verstanden, der kann losgehen,
00:05:19: auch mit einem Rest Unsicherheit.
00:05:21: Und genau das ist oft der Moment, in dem sich die eigentliche Klarheit zeigt, nicht
00:05:27: vorher, sondern im ersten Schritt.
00:05:30: Der zweite Grund, warum uns Entscheidungen so schwer fallen.
00:05:35: Alles hängt mit einem zusammen, das macht die Entscheidung ja auch so komplex.
00:05:40: Wenn du das Gefühl hast, dass dir der Kopf schwört und du einfach keinen klaren Gedank
00:05:44: mehr fassen kannst, dann liegt das nicht an dir, dann liegt es an der Situation.
00:05:49: Denn ganz ehrlich, so eine Entscheidung kriegst du nicht mit einer simplen Pro- und Kontraliste
00:05:55: gelöst, weil es hier nicht um gut oder schlecht geht, sondern um zwei sehr unterschiedliche
00:06:02: Leben, die sich beide nach etwas anfühlen.
00:06:04: Auf der einen Seite, auf der einen Seite dein langjähriger Partner, den du schon lange
00:06:10: kennst.
00:06:11: Mit dem Menschen hast du so viel aufgebaut, vielleicht Kinder bekommen, ein gemeinsames
00:06:16: Zuhause geschaffen und du hast mit ihm einen Alltag, der funktioniert.
00:06:19: Auf der anderen Seite ist da ein Mensch, mit dem du wieder das Gefühl hast, wirklich gesehen
00:06:25: zu werden, bei dem du dich lebendig fühlst, berührt, vielleicht einfach auch nur du
00:06:32: selbst bist.
00:06:33: Und natürlich willst du nichts überstürzen, denn was wenn du gehst und dann merkst, dass
00:06:39: deine Kinder das kommen verkraften, dass du die Entscheidung bereust, was wenn du bleibst
00:06:44: und innerlich immer Lehrer wirst, was, wenn sich die Leidenschaft beim Geliebten irgendwann
00:06:49: als Strohfeuer entpuppt.
00:06:51: All diese Gedanken sind nicht falsch, sie zeigen nur, dass dir beide Seiten nicht egal
00:06:57: sind und genau deshalb ist es so verdammt schwer dich zu entscheiden.
00:07:01: Der dritte Grund, warum wir uns so schwer entscheiden können, wenn du dich für das eine
00:07:07: entscheidest, verlierst du immer auch etwas vom anderen.
00:07:10: Ganz ehrlich, wenn es eine glasklare Sache wäre, dann wäre die Entscheidung doch längst
00:07:16: gefallen, wenn eine Sache einfach eindeutig besser wäre, emotional, praktisch, langfristig,
00:07:23: dann würdest du doch gar nicht mehr lange überlegen, oder?
00:07:26: Aber so ist es nicht, denn egal wie du dich entscheidest, du wirst auf etwas verzichten
00:07:32: müssen, du wirst etwas loslassen müssen, das dir wichtig ist und genau das macht es
00:07:37: so verdammt schwer.
00:07:38: Wenn du dich beispielsweise für deinen Mann entscheidest, dann sagst du nein zu dem Gefühl,
00:07:45: bei deinem Geliebten wirklich lebendig zu sein.
00:07:47: Wenn du dich für den Geliebten entscheidest, lässt du ein Leben zurück, das du über Jahre
00:07:52: aufgebaut hast, mit Kindern, Hund, mit Routinen, mit eurer Geschichte.
00:07:59: Es ist also nicht die eine klare Wahl zwischen richtig und falsch, es gibt zwei Türen und
00:08:05: hinter jeder wartet etwas Gutes und etwas, das du vermissen wirst.
00:08:09: Und je mehr du auf das schaust, was du verlieren könntest, desto mehr zieht sich alles in dir
00:08:14: zusammen.
00:08:15: Klar, wer will schon loslassen, aber keine Entscheidung ohne Verzicht, du kannst einfach
00:08:24: nicht beides haben und je eher du das akzeptierst, desto leichter wird es für dich, wirklich
00:08:29: eine Wahl zu treffen.
00:08:30: Nichts weil es dann noch nicht, weil es dann nicht mehr weh tut, sondern weil du weißt,
00:08:37: warum du dich so entscheidest.
00:08:39: Jetzt komme ich noch zum vierten Grund, warum uns Entscheidungen so schwer fallen können,
00:08:46: du weißt einfach nicht, was danach kommt und das macht es ja echt verdammt schwer.
00:08:50: Wer sich zwischen ihr Partner und Affärenpartner entscheiden soll, der will natürlich wissen,
00:08:55: wie wird mein Leben aussehen, wenn ich gehe und wie wenn ich bleibe.
00:08:58: Wird die neue Beziehung wirklich halten oder war es nur der Reiz des Verbotenen?
00:09:03: Werde ich mit meiner Frau noch einmal die Nähe finden, oder bleibe ich einfach,
00:09:08: weil ich den Kindern das Drama ersparen will? Aber ganz ehrlich, du kannst es nicht wissen.
00:09:14: So sehr du darüber nachdenkst, Szenarien durchspielst, Argumente sammelst,
00:09:19: es bleibt immer ein Rest Unsicherheit. Weil keine Entscheidung dich in die
00:09:24: Zukunft schauen lässt, weil es keine Garantie geben wird,
00:09:27: dass es nachher besser oder leichter oder richtiger wird. Und genau das macht es so verdammt schwer,
00:09:33: denn je größer der Schritt, desto größer das Bedürfnis nach Sicherheit. Aber bei diesen
00:09:39: Fragen, bei diesen richtig großen Lebensfragen wirst du nie zu den 100 Prozent kommen. Was du
00:09:47: aber haben kannst, das ist ein Gefühl von Klarheit, eine innere Mehrheit, die sagt,
00:09:53: ich habe es durchdacht, ich habe hingeschaut und jetzt gehe ich los. Aber eben nicht mit der
00:10:00: Sicherheit, dass alles gut wird, sondern mit dem Vertrauen, ich habe es ehrlich entschieden. Für
00:10:06: mich. Manche meiner Klienten wollen vor allem eins, eine ganz klare Antwort von mir, was sie tun
00:10:12: sollen. Andere wünschen sich von mir Optionen, an denen sie sich orientieren können. Und dann
00:10:18: gibt es die, die sagen, hey, ich will wirklich verstehen, was da in mir los ist, um dann zu
00:10:24: entscheiden. Deswegen bin ich bei dir. Mit denen arbeite ich am liebsten. Und ja,
00:10:30: das braucht Zeit. Es ist auch nicht immer bequem, aber genau darin liegt die Chance,
00:10:35: dass du nicht nur irgendeine Entscheidung triffst, sondern eine, die wirklich zu dir passt,
00:10:40: weil du sie fühlen kannst. Ich arbeite auch nicht mit Druck, mit Zeitfenstern oder Ratschlägen
00:10:46: oder auch mit Listen, ganz ehrlich, wurde ich auch neulich gefragt, sondern mit einer Struktur,
00:10:50: die dir hilft, Schritt für Schritt dein Weg zu finden. Ich verspreche auch keine schnellen
00:10:56: Lösungen. Aber ich stelle die richtigen Fragen, so sagt man mir nach, die dich ins Nachdenken bringen.
00:11:01: Aber nicht in die Grübelfalle. Mir ist es wichtig, dass du über die Fragen ins Fühlen kommst. Und genau
00:11:09: das macht am Ende den Unterschied. Das höre ich jedenfalls sehr häufig im Anschluss an die
00:11:15: Beratung. Wie du trotz Blockaden zu einer Entscheidung kommst, der nächste Punkt,
00:11:22: in fast jedem Gespräch erlebe ich Männer und Frauen, die nicht mehr wissen, was richtig ist,
00:11:27: ob bleiben oder gehen, ob ehefrau, ehemann oder geliebter. Diese Blockaden wirken nicht wie
00:11:34: ein lautes Nein, sondern eher wie ein unsichtbares Netz, das sie festhält. Und meistens ist das
00:11:40: gar nicht mal das große Ganze, das sie lehnt, sondern ein oder zwei Gedanken, die sich immer wieder
00:11:45: in ihrem Kopf drehen, bis sie nachts nicht mehr schlafen können. Das Problem ist, je mehr du
00:11:51: darüber nachdenkst, desto wirrer wirds. Und irgendwann denkst du nicht mehr, ich habe eine
00:11:56: schwierige Entscheidung von mir, sondern ich schaffe es einfach nicht, mich zu entscheiden. Aber das
00:12:03: ist Quatsch. Denn diese Blockaden, die gehören zu einer Entscheidung, wie dieser einfach dazu. Sie
00:12:09: sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Zeichen, das du Verantwortung übernehmen willst
00:12:14: und das du weißt, das hier ist keine Kleinigkeit. Am Ende geht es nicht darum, dass du hundertprozentig
00:12:21: sicher bist, sondern dass du sagen kannst, ich habe mich ehrlich entschieden, nicht aus Angst,
00:12:27: nicht aus einem Druck heraus, sondern weil ich für mich Klarheit gewonnen habe. Warum uns
00:12:33: noch Entscheidungen so schwer fallen können? Entscheidungen fordern uns heraus, weil sie oft
00:12:38: mit Unsicherheit, Verantwortung und möglichen Konsequenzen verbunden sind. Besonders schwierig
00:12:44: wird es, wenn neue Informationen auftauchen, sich deine Bedürfnisse womöglich verändern,
00:12:50: du schlechte Erfahrungen gemacht hast, du Angst hast etwas falsch zu machen oder du
00:12:56: dich von außen unter Druck gesetzt fühlst. Manchmal fehlt uns auch einfach der Überblick
00:13:01: oder die Kraft überhaupt hinzuschauen. Viele Entscheidungen werden gar nicht rational getroffen,
00:13:08: auch wenn wir das gerne glauben. Studien zeigen, oft entscheidet unser Gefühl im Hintergrund mit
00:13:14: und das ist okay und so soll es eigentlich auch sein. Aber problematisch wird es dann,
00:13:20: wenn Scham, Angst oder Schuld das Ruder übernehmen oder alte Glaubenssätze wie "Ich mache sowieso
00:13:28: alles falsch, dich lähmen" oder du dich an gar nichts mehr richtig herantraust. In solch
00:13:33: Momenten fühlt sich jede Entscheidung wie ein Risiko an, also lieber nichts tun,
00:13:38: obwohl genau das oft alles nur noch schlimmer macht. Was passiert eigentlich, wenn du nichts
00:13:44: entscheidest? Keine Entscheidung zu treffen wirkt auf den ersten Blick sicher, du bleibst im Bekannten,
00:13:50: du musst nichts riskieren, aber der Preis ist hoch. Dein Leben wird von anderen bestimmt,
00:13:56: du gibst die Kontrolle und Selbstwirksamkeit ab. Dazu verpasst du Chancen, weil du nicht losgehst
00:14:04: und irgendwann stellst du fest, du lebst nicht wirklich, du funktionierst nur noch. Wie kannst
00:14:11: du deine Entscheidungskraft zurückgewinnen? Hier ein paar konkrete Schritte, die dir helfen können.
00:14:16: Sortiere deine Gefühle und sammle Fakten. Was spricht also rational für eine Entscheidung?
00:14:22: Und was sagt dein Bauchgefühl? Arbeite mit der Rückblickmethode. Welche
00:14:28: wichtigen Entscheidungen hast du früher getroffen und was hat dir damals geholfen,
00:14:33: um eine Entscheidung zu treffen? Dann gibt es die wundervolle 10-10-10-Methode. Wie wirkt
00:14:40: sich deine Entscheidung in 10 Wochen, in 10 Monaten oder auch in 10 Jahren aus? Gewichte
00:14:47: die Aspekte. Was ist dir wirklich wichtig und welche Konsequenzen bist du bereit zu tragen?
00:14:53: Mache kleine Schritte statt Perfektion. Plane innerhalb von 72 Stunden. Erste kleine Umsetzung.
00:15:00: Das bringt Bewegung ins System. Wie ich mit Alexandra in der Beratung weitergearbeitet habe,
00:15:07: du erinnerst dich, Alexandra, im Eingang der Folge mit Elias. Als ich mit Alexandra sprach,
00:15:14: wurde schnell klar, eine Entscheidung konnte sie noch gar nicht treffen. Weil ein wichtiger
00:15:19: Schritt noch fehlte. Was sie zuerst brauchte war ein Gespräch mit Elias. Eins, das wieder
00:15:25: Vertrauen aufbaute. Das die Basisschuf, um all die anderen offenen Fragen überhaupt angehen zu können.
00:15:31: Doch genau dieses Gespräch hatte sie lange vor sich hergeschoben. Nicht weil ihr das nicht klar war,
00:15:37: dass sie es führen muss, sondern weil sie nicht wusste, wie. In ihrem Beratungsgespräch mit mir
00:15:42: haben wir folgendes zusammen erarbeitet. Welche Worte zu ihr passen, wie sie bei sich bleiben kann.
00:15:49: Ruhig, klar und ehrlich. Und was sie braucht, um sich sicher zu fühlen. Und dann geschah etwas
00:15:56: Entscheidendes. Sie fühlte sich nicht mehr ausgeliefert. Das ständige Kröbeln. Die Schuldgefühle.
00:16:03: Sie verloren anmacht. Einfach nur, dass wir darüber sprachen. Sie hatte jetzt einen inneren
00:16:09: Plan. Und der, der gab ihr nicht nur Kraft für das Gespräch mit Elias, sondern auch für zwei
00:16:15: weitere Beratungen mit mir, in denen sie, mithilfe meiner Fragen, Schritt für Schritt ins Handeln
00:16:21: kamen. Vielleicht fragst du dich auch, ob ein Gespräch in deiner Situation überhaupt Sinn macht. Ob
00:16:27: du wirklich bereit bist, zu entscheiden. Oder ob du dich doch noch vor einer klaren Entscheidung
00:16:33: drückst. Suchst du nach Worten, die ehrlich sind, aber nicht überfordern. Suchst du nach einem Ziel,
00:16:39: das sich richtig anfühlt. Auch für dich. Vielleicht drehst du dich schon seit Wochen
00:16:44: oder gar seit Monaten im Kreis und hast immer wieder dieselben Gedanken, immer wieder dieselben
00:16:49: Zweifel. Wenn du willst, dann finden wir gemeinsam da ein Weg raus. Schritt für Schritt und in deinem
00:16:56: Tempo. Ich helfe dir dabei, alle Möglichkeiten in deiner Situation abzuklopfen. Was für dich
00:17:02: Sinn macht und was nicht. Keine Sorge, du kannst mit mir ganz offen sprechen, was dich dabei beschäftigt.
00:17:08: Du bekommst keine vorgefertigte Meinung. Deine Situation werde ich auch nicht bewerten.
00:17:14: Du willst endlich Klarheit. Dann lass uns reden. Ich bin Silke Setskon, Affärenexpertin,
00:17:23: Beziehungskorch und Buchautorin. Und ich helfe dir, eine Entscheidung zu treffen,
00:17:29: die sich wirklich gut anfühlt. Wenn du ready bist, dann buche dir eine
00:17:35: ein zu ein Sesh mit mir. Wir sprechen über Handy oder Zoom. Alle Infos dazu gibt es auf
00:17:40: meiner Webseite silke-setskon.de. Ich freue mich auf dich und deine Geschichte und dazu,
00:17:46: gemeinsam mit dir Lösungen auszuarbeiten. Bis bald, eure Silke.